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Miteinander und füreinander

Miteinander

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, sein Leben individuell zu gestalten wie heute. Das stellt Herausforderungen an die Toleranz und Solidarität über die Generationen hinweg. In einer Gesellschaft, in der man sich umeinander kümmert, profitieren letztlich alle.

Wir leben in einer globalen, digitalisierten Welt, sind mobil und werden immer älter. Es entstehen neue Arten von sozialen Gemeinschaften. Aber auch die Anonymität nimmt zu, mit der Gefahr von sozialer Isolation und Einsamkeit, besonders im höheren Lebensalter.

An der ersten Mitwirkungsveranstaltung zur Altersstrategie wurde diskutiert, dass zivilgesellschaftliches Engagement und Solidarität wichtige Pfeiler einer altersfreundlichen Stadt sind. Der gesellschaftliche Wandel erfordert aber auch neue Rollen und Modelle des Engagements. Jüngere wie ältere Freiwillige müssen gestärkt werden und sie wollen künftig anspruchsvollere Tätigkeiten. Ältere Migranten und Migrantinnen möchten sich auch vermehrt engagieren. Zürich soll das Potential an zivilgesellschaftlichem Engagement besser ausnutzen und sich in Richtung einer sorgenden Gemeinschaft (Caring Community) weiterentwickeln.

Die moderne Welt bietet viele Chancen für individuelles Lebensdesign, birgt aber Herausforderungen in der Generationsverständigung. Eine auf Fürsorge basierende Gesellschaft profitiert alle. In der globalen, digitalen Ära entstehen neue Gemeinschaften, jedoch besteht die Gefahr der Isolation, besonders für Ältere. Die Altersstrategie betonte Gemeinschaftsengagement und Solidarität, forderte neue Rollen und Modelle. Stärkung von jungen und alten Freiwilligen sowie die Einbindung älterer Migranten sind entscheidend. Zürich strebt eine fürsorgliche Gemeinschaft an, nutzt Zivilgesellschaftspotenzial, bewältigt zukünftige Bedürfnisse, definiert Altern neu, fördert Nachbarschaft und verbessert städtische Mobilität.

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